Nobilas kooperiert mit dem Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen zur Erforschung der Zukunft des Unfallmanagements

Hoofddorp, Niederlande, 10 Mai 2007– Nobilas Claims & Fleet Solutions, ein Unternehmen von Akzo Nobel, wird künftig mit der Universität St. Gallen (Schweiz) zusammenarbeiten. Ziel der Kooperation ist es, Einblick in elementare Trends und Entwicklungen des Kfz-Versicherungswesens zu gewinnen und den Versicherungsgesellschaften einen Überblick über die potentiellen Vorteile einer Auslagerung ihres Unfall- und/oder Schadensmanagements zu bieten. Besondere Bedeutung wird außerdem der Mitarbeit am Projekt Future.Value des Instituts für Versicherungswirtschaft der Universität beigemessen. Das Projekt dient der Untersuchung künftiger Versicherungstrends und ihrer Auswirkungen auf die Branche.

Nobilas will im Rahmen dieser neuen Partnerschaft seinen richtungsweisenden Ansatz im Unfallmanagement weiter optimieren. Darin eingeschlossen sind Outsourcing-Lösungen für den gesamten Prozess der Kfz-Reparatur, um die Kosten für Kfz-Versicherungsansprüche weiter zu reduzieren und gleichzeitig die Dienstleistungen für die Versicherungsnehmer zu verbessern.

„Unsere Forschung hat gezeigt, dass aktive Unfallmanagementprogramme von großem Nutzen für Kfz-Versicherer sind“ sagt Bruno Käslin vom Institut für Versicherungswirtschaft. „Die kontrollierte Steuerung der gesamten Wertschöpfungskette im Unfallmanagement – vom Abschleppen des beschädigten Fahrzeugs über die Bereitstellung eines Leihwagens bis hin zur Aufsicht über den gesamten Reparaturprozess – bringt neben Kostenvorteilen auch eine signifikante Entlastung der Versicherungskunden mit sich. Sie erschließt bessere Beziehungen zu den Kunden und führt zu erhöhter Kundentreue.“

Thomas Geiger, Geschäftsführer Nobilas Deutschland, Österreich und Schweiz unterstreicht: „Unfallmanagement ist unser Kerngeschäft. Wir sind in der Lage, den Versicherern gezielte Kostenkontrolle zu bieten und die Ausfallzeit der beschädigten Fahrzeuge zu reduzieren, was zur Kundenzufriedenheit beiträgt und somit nicht zuletzt die Kundenbindung festigt. In den meisten Fällen macht es daher wirtschaftlich Sinn für die Versicherer, diese gesamte Funktion an Unfallmanagementspezialisten wie uns auszulagern.“

Geiger weiter: „Wenn die Reparatur des versicherten Fahrzeugs bei ausgezeichnetem Service zu wettbewerbsfähigen Kosten problemlos abgewickelt wird, liegt es nahe, dass der Kunde bzw. das Unternehmen der Versicherungsgesellschaft treu bleibt. Und genau dies macht die Nobilas-Unfallmanagementlösung zu einem bedeutenden Wettbewerbsvorteil.“

Die innovativen Prozesse und Produkte von Nobilas Claims & Fleet Solutions ermöglichen der Kfz-Versicherungsbranche, sich auf ihre Kernkompetenzen der Assekuranz und Schadensbearbeitung zu konzentrieren, und helfen zugleich, die Kundentreue zu festigen. „Aus diesem Grund wollen wir in Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen ermitteln, wie wir den künftigen Anforderungen der Kfz-Versicherungswirtschaft am besten entgegen kommen und diese Branche voranbringen können,“ sagt Geiger.

Zu Future.Value erläutert Dr. Peter Maas, Leiter des Instituts für Versicherungswirtschaft an der Universität St. Gallen: „Der Fokus dieses Projekts liegt auf dem deutschsprachigen Versicherungssektor, mit einer interaktiven Plattform für Diskussionen und Wissensaustausch. Nobilas ist seit Anfang dieses Jahres Partner bei Future.Value und ist das einzige Unternehmen für Unfallmanagement, das am Future.Value-Projekt teilnimmt. Das Konzept von Nobilas bringt Transparenz ins Versicherungswesen, wovon alle sachlich Beteiligten profitieren.“

Geiger ergänzt: „Gemeinsam mit dem Institut für Versicherungswirtschaft wollen wir die Trends im Markt erforschen und ein waches Auge auf die Versicherungsbranche haben, da wir in Zukunft mit vielen Veränderungen rechnen. Außerdem sind wir bestrebt, unser Portfolio bestmöglich auf diesen Wandel auszurichten, um unseren Wettbewerbsvorsprung zu sichern.“

Nobilas wickelt den gesamten Reparaturprozess beschädigter Fahrzeuge von Unternehmen, Leihwagenfirmen, Kfz-Versicherern und Leasinggesellschaften ab. Die Lösungen des Nobilas-Unfallmanagements profitieren dabei von der integrierten ICT-Plattform des Unternehmens sowie von einem dichten Netz an Vertragswerkstätten in ganz Europa und Nordamerika. Neben dessen Management kontrolliert Nobilas auch die Schnelligkeit und Qualität der Reparaturen. Das Unternehmen verfolgt eine außergewöhnliche Strategie, die den Karosseriewerkstätten nahe legt, eine Reparatur nicht als Stundenjob sondern als umfassendes Projekt zu betrachten, und beschäftigt ein Team von Projektleitern und Technikern, die den Prozess überwachen, um die Kosten niedrig zu halten.

Das Institut für Versicherungswirtschaft ist das führende europäische Brancheninstitut und Teil der Universität St. Gallen (Schweiz), eine der Top Business Schools Europas. Das Institut leistet einen wichtigen Beitrag zum Lehrbetrieb an der Universität und spielt eine signifikante Rolle im Bereich der Forschung sowie in der Executive Education. Schwerpunkte sind strategische Themen in den Feldern Finanzdienstleistungen, Versicherungswesen und Risikomanagement.

Leseranfragen

Nobilas Claims & Fleet solutions
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2132 LS Hoofddorp
Netherlands
+31 23 7990 200
info@​nobilas.com
www.nobilas.com

Hinweise für Redakteure


Nobilas Claims & Fleet Solutions ist ein Unternehmen der Akzo Nobel Gruppe und in Europa und Nordamerika aktiv. Nobilas ist im B2B-Bereich tätig und bietet Lösungen für das Pkw-Unfallmanagement, von der Reparaturabwicklung über Schadensmeldung, Mobilitäts- und Gutachterdienste bis hin zur Schadensbearbeitung sowie Fuhrparkdienstleistungen. Nobilas-Kunden sind Kfz-Versicherer, Leasinggesellschaften, Leihwagenfirmen und Fuhrparkbetreiber.

Akzo Nobel, mit Sitz in den Niederlanden, beliefert Kunden weltweit mit Gesundheitspflegeprodukten, Beschichtungen und Chemikalien. Das Unternehmen ist sowohl im Euronext als auch im NASDAQ-Index und im Dow Jones Sustainability Index gelistet. Aktuell beschäftigt Akzo Nobel rund 62.000 Mitarbeiter in über 80 Ländern der Erde.

Für weitere Informationen zu Nobilas siehe www.nobilas.com im Internet.

 

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